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Unersetzliche Eltern

von Fr. Michaela von Heereman, Vorstand Elternverein NRW

Bei der Vorstellung der Expertise „Sexualisierte Grenzverletzungen und Gewalt mittels digitaler Medien“ in Berlin am 17.1. 2017 forderte der Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, J. W. Rörig, die Politik dringlich auf, endlich die sozialen Netzwerke dazu zu verpflichten, geschützte Nutzungsräume für Kinder und Jugendliche zu schaffen, in denen diese sicher seien vor den Nachstellungen pädophiler Erwachsener. Zusätzlich sollten sie Beratungs- und Hilfsangebote gut sichtbar auf ihren Seiten einstellen und künftig eingehende Hinweise an die Strafverfolgungsbehörden weiterleiten. Die Psychologin und Geschäftsführerin des Vereins „Innocence in Danger“ , erklärte sogar, mit der geplanten digitalen Bildungsstrategie für die Schulen „steure man sehenden Auges in die Katastrophe“, wenn Kinder und Jugendliche im Internet nicht besser geschützt würden. Was steckt hinter diesem dramatischen Weckruf an die Politik?

Allein in Deutschland haben etwa 728 000 einschlägig interessierte Erwachsene Onlinekontakte zu Kindern. Sie geben sich häufig als Gleichaltrige aus, locken mit Geschenken und konfrontieren ihre Opfer bewusst mit pornographischen Abbildungen, um sie so für reale Begegnungen mit sexuellen Kontakten vorzubereiten. Wie groß die Gefahr digitaler Kontaktaufnahme ist, zeigen die folgenden Zahlen: schon 39 % der sechs- bis sieben Jährigen, 76% der der acht bis neun Jährigen und 94% der zehn bis elfjährigen Kinder sind regelmäßig online. Neben der Gefahr sexuellen Missbrauchs droht natürlich auch der freie Zugang zu „normaler“ Pornographie, die das Innenleben von Kindern und Jugendlichen ver-, ja ihre Liebesfähigkeit zerstören kann. Was können Eltern dagegen tun? Nicht rigorose Verbote oder das Verteufeln digitaler Medien seien hilfreich. Die Fachstelle Return-Mediensucht (www.return-mediensucht.de) und die Initiative Safer-Surfen (www.saferinternet.at, bzw. www.safersurfing.eu/shop) geben Kindern und Eltern gute Tipps und Tricks für eine sichere Internetnutzung . Der beste Schutz aber für Kinder und Jugendliche, so die Experten, die die oben genannte Expertise vorstellten, sind Eltern, die ihren Kindern zuhören und sich Zeit für sie nehmen. Ich füge hinzu: Und Eltern, die ihren Kindern von klein auf die Schönheit des Zusammenhangs von Liebe, Treue und Sexualität erklären und vorleben.


Pisa Studie 2016:

Dezember 2016: Ein sehr lesenswerter Beitrag über die aktuelle Pisa-Studie von Matthias Burchardt:

http://www.ksta.de/kultur/koelner-wissenschaftler-matthias-burchardt–pisa-studie-ist-manipulativer-zahlensalat–25230140


März 2016: Rund 100 Abiturienten lösten 15 Polizeieinsätze in Köln: Fr. Regine Schwarzhoff in der Rheinischen Post

„Es sei bedenklich die Schulverwaltung aus der Verantwortung herauszuziehen und diese stattdessen zu delegieren. Dabei wird den Eltern durch das Bildungssystem doch der Zugriff auf die Kinder immer noch entzogen. Das verunsichert viele Eltern. Ein Ergebnis dieser Politik seien Schulabgänger, die auf der Schule unterfordert würden“. Lesen Sie hier mehr dazu:

http://www.rp-online.de/nrw/panorama/koelner-abikrieg-rektor-fuer-schulverweis-aid-1.5839841


März 2016: Ultimatum wegen Unterrichtsausfalls

Der Elternverein NRW nimmt Stellung zum Thema in der Rheinischen Post

Unsere Vorsitzende Regine Schwarthoff: „Das Ministerium muss noch vor der Wahl die Ausfallquote wie eine Fieberkurve erheben können und auch regelmäßig veröffentlichen“. Lesen Sie mehr hier:

2016-03-09 RP A1 Unterrichtsausfall

2016-03-09 A2 Unterrichtsausfall


Februar 2016: Elternräte wehren sich gegen Fusion. Streit um einheitliche Vertretung

In NRW ist ein Streit über die Pläne der rot-grünen Koalition ausgebrochen, per Gesetz eine „Einheit-Elternvertretung“ einzuführen. Mehrere schulbezogene Elternverbände vertreten das Vorhaben als Versuch, kritische Gruppen „mundtot zu machen“. Die Vorsitzende des Elternvereins NRW, Regine Schwarzhoff, sah das Risiko einer „Gleichschaltung“. Lesen Sie mehr hier:
http://www.elternverein-nrw.de/Elternrräte-NRW.jpg


Januar 2016: Artikel zur FORSA-Umfrage 

Lehrer haben es schwer – so ist es oft zu hören: Zeitdruck beim Lernstoff, renitente Kinder und anmaßende Eltern. Umso überraschender das Ergebnis einer neuen Umfrage: Fast alle Lehrer gehen gern zur Arbeit. Der Schulpolitik gaben die Befragten allerdings schlechte Noten.  Der Elternverein ist der einzige Elternverband, der zitiert wird. Lesen Sie hier mehr:

Lehrer geben Schulpolitik schlechte NoteWDR.DE
http://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/forsa-umfrage-lehrerzufriedenheit-100.html


18. Februar 2016 So marode sind die Schulen in der Region. Sanierungsstau

http://www.rp-online.de/nrw/panorama/nrw-so-marode-sind-die-schulen-in-der-region-aid-1.5776274


16.01.2012 Sendung im Lokalstudio Essen mit Frau Schwarzhoff über das Thema Inklusion.

Hier finden Sie den Link zum Mediathek:

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/lokalzeit_ruhr.xml

03.11.2010 Sendung „Hart aber fair“ über das Thema „Quoten, Krippen oder Ellbogen -was brauchen Frauen zum Erfolg?“ mit Regine Schwarzhoff, Elternverein NRW

Frauen erobern immer mehr Berufe, sind topp in Bildung und Leistung – aber an der Spitze der Job- und Gehaltspyramide bleiben die Männer unter sich. Hilft da nur noch eine Frauenquote gegen die Männerblockade? Oder müssen die Frauen härter werden: mit mehr Ellbogen und kürzerer Babypause?


 

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