Presse

Sendung vom 16.01.2012

Inklusion

Frau Schwarzhoff, Landsvorsitzende im Lokalstudio Essen

 http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/lokalzeit_ruhr.xml


 

Sendung vom 03.11.2010

Quoten, Krippen oder Ellbogen -
was brauchen Frauen zum Erfolg?
 

Frauen erobern immer mehr Berufe, sind topp in Bildung und Leistung – aber an der Spitze der Job- und Gehaltspyramide bleiben die Männer unter sich. Hilft da nur noch eine Frauenquote gegen die Männerblockade? Oder müssen die Frauen härter werden: mit mehr Ellbogen und kürzerer Babypause?

Regine Schwarzhoff, Elternverein NRW e. V.

Hier eine persönliche Mail an Frau Schwarzhoff:

"Liebe, sehr geehrte Frau Schwarzhoff,

ich muß Ihnen diese meine Gefühle und Wahrnehmungen mitteilen.
Ich sah am Mittwoch F. Plasberg mit seinem Polittalk HAF und im Verlauf der Sendung kamen bei mir erst Unverständnis, dann Zorn auf, wie da mit Ihnen verfahren wurde.
Nicht nur, daß Ihnen die Dame Glonner unentwegt und permanent ins Wort fiel, nein, Herr Plasberg schnitt es Ihnen letztendlich einfach ab. Eine Unverschämtheit! Ich war und bin empört! Und bewundere Sie, mit welcher Gelassenheit Sie diese Diskriminierung ertrugen und hinnahmen.
Seien Sie versichert, daß ich sofort eine E-Mail an Plasberg persönl. abschickte (neben denen im Blog), ihn rügte und absolute Objektivität einforderte. Ansonsten sollte er so eine Sendung nicht mehr moderieren.
Er lud Sie wohl deshalb ein, damit die superemanzipierten Frauen nicht völlig unter sich gewesen wären, was ja letztendlich nicht gut ausgesehen hätte.
Wissen Sie, ich teile voll und ganz Ihre Meinung und ich denke zu wissen, daß wir beide Eva Herman sehr bewundern für ihren Mut und ihr Engagement, das ihr schlußendlich eine mediale Hetz-und Treibjagd ohnegleichen und das berufliche Aus einbrachten.
Ich bin einfach nur entsetzt und endlos traurig über die Entwicklung der Dinge.
Vor allem deshalb, weil ich (heute 68 Jahre alt) meine Kindheit, Jugend und die besten Jahre in der DDR verbringen mußte, Regimekritikerin war, ständigen Repressalien ausgesetzt samt Ehemann und 3 Töchtern. Nach dem Mauerfall glaubte ich, nun wären Freiheit und Demokratie  grenzenlos und jeder könne sagen, was er denkt. Welch fataler Irrtum!!
Spätestens nach dem Fall Herman merkte und begriff ich, daß es eben nicht so ist, daß es keine Meinungsfreiheit gibt. Jedenfalls nur die, die der "politicall correctness" entspricht.
Geehrte Frau Schwarzhoff,  ich weiß, daß viele Tausende denken wie Sie und ich.
Aber das Gros der jungen Menschen wurde erfolgreich seit den Siebzigern einer regelrechten Gehirnwäsche unterzogen, befeuert von (der unerträglichen) Alice Schwarzer und ihren Kohorten.
Und wir können dieses teuflische Räderwerk, das sich immer schneller Richtung Abgrund bewegt, nicht mehr aufhalten.
Ich möchte fast unterstellen, es war und ist von der Politikercaste so gewollt aus Ignoranz, Arroganz, Unwissenheit oder viel schlimmer aus Vorsatz!!

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und bin
mit freundlichen Grüßen
Anne-Maria Hädrich aus Thüringen

P.S. Mir fiel auf, daß die Frau des smarten Herrn Steingart selbstverständlich seine Kinder zuHause betreut. Er wird wohl wissen, warum!
Und ebenso Ex-Frau und jetzige Partnerin von Herrn Plasberg."

 

Kommentare aus dem Gästebuch von "hartaberfair" - Sendung vom 3.11.2010

04.11.2010 17:55 Uhrschrieb 
Anonym

Der einzige Hoffnungsschimmer waren die Antworten von Frau Schwarzhoff - wenn sie zu Wort kam. Wer immer noch denkt, Erfolg lässt sich auf beruflichen reduzieren, wird eben später wach.

Frau Glonner läuft mit Elan, flankiert von positiver Darstellung des von ihr vertretenen Frauenbildes in den Medien, in eine Richtung - in die Falsche. Sie kann einem Leid tun: Irgendwann wird sie merken, dass sie das Schönste verpasst haben wird. 
Im Beruf werden Jüngere nach oben drängen, und dann ist sie nicht mehr jung und muss sich Konkurrenz erwehren - Kinder aber sind ein zeitloser, tieferer Wert.
04.11.2010 14:26 Uhrschrieb 
Angelika (55 J)

@ Susi Sorglos
Frau Schwarthoff vertritt keine Ideologie vergangener Zeiten sondern fundierte psychologische Erkenntnisse: eine starke Bindung an Mutter/Vater/Großeltern in den ersten 4-5 Jahren, also eine Bindung an w e n i g e Bezugspersonen, was in einer Krippe, KIGA oder Hort nicht möglich ist, erzeugt in den wenigsten Fällen in späteren Jahren Aggressivität, Schulversagen, Verhaltensprobleme, Ehescheidungen.
Warum haben wir eine so hohe Scheidungsquote mit all dem Kummer, vor allem für die Kinder?????
Familie ist das Fundament einer Gesellschaft!
04.11.2010 13:57 Uhrschrieb 
Heinrich Oldenburg (69 J)

Als Frau Schwarzhoff die wichtige Bindung Mutter/Baby erläutern wollte, die in Krippen fehlt, fiel ihr Kr. Schröder blitzschnell ins Wort: Amerikanische Studien zeigten, Kinder entwickelten sich in guten Krippen besser als in Problemfamilien. Stimmt zwar, dennoch log Schröder. In der NICHD-Studie seit 1992 wurden gute Krippen mit guten Familien verglichen. Zunächst entwickelten sich die Krippenkinder etwas besser (Sprache, Mathem., Durchsetzungsvermögen, ...). Nach der Pubertät aber zeigten sich Probleme: unausgeglichen, aggressiv, psychisch labil, mehr Depressionen ...
04.11.2010 13:08 Uhrschrieb 
christian (38 J)

schade, dass frau schwarzhoff, in meinen augen die einzig vernünftige frau am tisch, leider oft "abgewürgt" wurde. sie vertrat die meinung, die in zusammenhang mit diesem thema meistens unterdrückt wird. es ist wie so oft: das, was die mehrheit denkt, darf nicht gesagt werden, weil: wir müssen die frauen nach vorne bringen! 
auch und ich bhaupte gerde hierdurch gehen die werte dieser gesellschaft verloren, denn die kinder werden abgeschoben! ja, frau glonner, es geht alles, es ist alles ganz toll; nur was sagen ihnen ihre kinder später? bzw. wie werden ihre kinder? 
04.11.2010 12:04 Uhrschrieb 
Anonym

Frau Schwarzhoff vertrat die vernünftige Meinung der schweigenden Mehrheit.
04.11.2010 11:32 Uhrschrieb 
Claudia (40 J)

Frau Schwarzhoff hat, wenn sie zu Wort kam, versucht darzustellen, daß Bindung zu Bildung führt und sie kein Problem mit guter, professioneller und vor allem zuverlässiger Krippenerziehung hat; wohl aber mit der Vorstellung einer ständig wechselnden und die Kinder überfordernden Betreuungssituation. Außerdem macht ihr der zu erwartende Rechtfertigungsdruck auf junge Mütter Sorge, die trotz eines Anspruchs auf einen (vorhandenen) Krippenplatz die ersten drei Jahre lieber zu Hause bleiben.
Ich persönlich war diese einzigen drei Jahre zuhause; es war herrlich und mein Kind ist im Gymnasium.
04.11.2010 09:32 Uhrschrieb 
Anne H. (67 J)

Ich fand es sehr bedauerlich, daß die symp. Frau Schwarzhoff nie aussprechen durfte u. die Dame Glonner ihr permanent ins Wort fiel (schlechte Kinderstube)!
Zur Ehrenrettung aller Mütter, die ihre Kinder zumind. bis zum 3. Lebensjahr zu Hause betreuen, meinte denn Ministerin Schröder, daß diese Arbeit auch sehr wichtig ist und den berufstätigen Müttern gleichzustellen sei. 
Danke Frau Ministerin!
Und übrigens, die Ehefrau des smarten Herrn Steingart betreut seine Kinder zu Hause, oder verhörte ich mich? Er weiß schon sehr gut, warum! 

Am 
04.11.2010 09:29 Uhrschrieb 
Kerstin (50 J)

Fair war das nicht, wie Frau Schwarzhoff immer wieder abgewürgte würde. Wir haben zwei Kinder adoptiert, ich war in der glücklichen Lage mir für unsere Kinder Zeit nehmen zu können. Sie sind uns ein Geschenk, wir haben lange mit unerfülltem Kinderwunsch leben müssen und ich vermisse keine Karriere. Ich hatte allerdings in meinem Traumberuf 15 Jahre voll gearbeitet. 
Meine Erfahrung: Mütter die "nichts" machen sind nicht anerkannt /interessant, werden aber für unbezahlte Ehrenämter (Schule) dringend gebraucht.Sprich: die Übermütter haben ja immer Zeit.
03.11.2010 23:01 Uhrschrieb 
Anonym (35 J)

Als Migrantin möchte ich mich ganz herzlich bei Frau Schwarzhoff bedanken. In der Diskussion um das Betreuungsgeld wird deutlich, dass Migranten weniger Elternrechte zugedacht werden als deutschen Eltern. Auch Kinder mit Migrationshintergrund brauchen sichere Bindung.
Frau P. (mit Migrationshintergrund und Hochschulabschluss)
 

 


WDR Stadtgespräch - 12. August um 21.05 Uhr auf WDR 5

Saufen bis zum Umfallen - Warum Kinder zur Flasche greifen

Darüber diskutierten am 31. Juli 2008 in der Bluebox: 
Sabine Bätzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung
Georg Restle, Redakteur wdr-Sendung Monitor
Dr. Wolfgang Settertobulte, Psychologe und Soziologe
Regine Schwarzhoff, Vorsitzende Elternverein NRW
Uschi Zingler, didaktische Leiterin GS Siegen-Eiserfeld
Oliver Reckin, Sänger der HipHop-Gruppe »Leberschadencrew«

Moderation: Beate Schmies und Klaus Tewes

 

ELTERN – SCHULE – JUGENDAMT – POLIZEI:

Gewaltprävention Hand in Hand

 

P  r  e  s  s  e  m  i  t  t  e  i  l  u  n  g

Gewaltprävention Hand in Hand mit Eltern!

 

Bei der diesjährigen Landesversammlung des Elternvereins NRW, die am Wochenende in Recklinghausen stattfand, stand das aktuelle Thema "Gewaltprävention Hand in Hand" im Mittelpunkt. Erst kürzlich ist der gemeinsame Runderlaß von 5 nordrhein-westfälischen Ministerien (Innen, Schule, Generationen, Soziales und Justiz) vom 31.08.2007 veröffentlicht worden, der die Zusammenarbeit von Schule, Jugendamt und Polizei vor Ort zur Pflicht macht und damit nicht auf einhellige Zustimmung stieß.

 


 

Elternverein NRW in der "Wirtschaftswoche 44/2007"

Wie die Schulen unsere Jungs verdummen

Mehr Hilfestellung für "Emmas" Opfer - Benachteiligung der Jungen an Deutschlands Schulen wird zum echten Standortnachteil

Keine Unterrichtsstunde vergeht, an der die Lehrerin nicht an dem Jungen herumkrittelt und ihn vor der Klasse bloßstellt. Obwohl Dirk, so die Eltern, sich anstrengt, hagelt es schlechte Noten für ihn. Die Eltern haben Angst, sich gegen die alltägliche Schikane ihres Sohnes zu wehren. Sie fürchten, dass die Schule dann ihre Drohung, Dirk auf eine Sonderschule für schwer erziehbare Kinder zu schicken, wahr macht. 
Solche Beschwerden verzweifelter Väter und Mütter häufen sich, berichtet Regine Schwarzhoff, Vorsitzende des Elternvereins Nordrhein-Westfalen. Fast immer sind Jungen betroffen, und fast immer sind Lehrerinnen in den Konflikt verstrickt. Schwarzhoff weiß von Schulen, wo Eltern regelrecht darum betteln, dass ihre Söhne von einem der wenigen Lehrer unterrichtet werden. „Das hat es früher in dieser Dimension nicht gegeben.“ 
 

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Stand:22.01.2012