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„ELTERNWILLE“
UND DAS SCHULANGEBOT VOR ORT
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Schulministerin Sylvia Löhrmanns Lieblingssatz: „Keiner wird
gezwungen“. Und der zweite: „Wir können die Eltern nicht
beeinflussen“. Diese beiden Sätze sagt sie gern in einem Atemzug. Das
klingt so beruhigend! Wie aber sieht die Lage wirklich aus?
Die
Probleme
Nicht zu übersehen ist: Weniger Schüler werden im Sommer 2012 auf
weiterführende Schulen wechseln als in früheren Jahren. Und: in sehr
vielen Orten werden die Schülerzahlen noch weiter zurückgehen.
Offenkundig ist auch, daß die Hauptschulen von vielen Eltern als
„Sackgassen“ angesehen werden – das sie nicht sind - und daß die
Eltern ihr Kind dort nicht
mehr anmelden. Weiterführende Schulen, die nicht zukünftig gesichert
jedes Jahr zwei Eingangsklassen bilden können, müssen in der Regel
geschlossen werden
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Regine Schwarzhoff,
Landesvorsitzende Elternverein NRW
e. V. |
Wer
ist gefordert?
In dieser Lage sind die Kommunen gefordert, die für das Schulangebot
vor Ort zuständig sind. Der Rat der Gemeinde oder der Stadt läßt von
Einrichtungen wie „Institut für Schulentwicklungsforschung“,
„Projektgruppe Bildung und Region“ oder „Lehrstuhl für pädagogische
Forschung“ für teures Geld ein Gutachten erstellen. Darin steht meistens,
eine Gesamtschule oder eine „Gemeinschaftsschule“ – neuerdings an deren
Stelle die gesetzlich verankerte „Sekundarschule“
- sei die Lösung aller sozialen, demographischen und finanziellen Probleme der
Kommune. Der Gemeinderat oder der Stadtrat stützt sich auf das Gutachten und
beschließt einen entsprechenden Schulentwicklungsplan einschließlich der
Feststellung, welche Schulen für die neue geschlossen werden müssen.
Was
geschieht dann?
Als nächster Schritt werden Eltern befragt: die Eltern der Kinder im dritten
und vierten Grundschuljahr. In der Information der Kommune beschreibt man
Vorteile des „Länger gemeinsam Lernens“, den Verzicht auf ein
„Aussortieren“ im 4. Schuljahr, das Offenhalten des Bildungsweges und das
Angebot „gymnasialer Standards“. Das klingt so anheimelnd. Die
Grundschuleltern beantworten den Fragebogen wahrheitsgemäß: zu solch einer
Schule würden sie ihr Kind gern schicken. Diese Antwort fällt umso leichter,
als sie wissen, daß sie damit noch keine Verpflichtung eingehen, ihr Kind auch
wirklich an der neuen Schule anzumelden. Oft wird sogar geraten, das Kreuzchen
an der „richtigen“ Stelle zu machen, um den Eltern zu helfen, die es mit der
neuen Schule wagen wollen.
Wo
bleiben die Eltern, deren Kinder Hauptschulen oder Realschulen besuchen, die
geschlossen werden sollen?
Vorgesehen ist, daß die Eltern der fünften, sechsten, siebenten, achten,
neunten und zehnten Hauptschul- und Realschulklassen ihre Meinung nur im Rahmen
der Schulmitwirkung an ihrer Schule äußern, ihre Vertreter werden als
Mitglieder der Schulkonferenz der aufzulösenden Schule gefragt. Die
Entscheidung der Schulkonferenz hat jedoch kaum Wert gegenüber den Stimmen der
Grundschuleltern. Die auslaufenden Schulen dürfen keine Anmeldungen mehr für
neue fünfte Klassen entgegennehmen.
Die jetzigen Schülerinnen und Schüler seien
doch von der Auflösung nicht betroffen, wird gesagt, angeblich können
sie ihren Bildungsweg zu Ende gehen.
Wie
laufen Schulen aus?
Ihren Bildungsweg zu Ende gehen! Das trifft für die zehnten Klassen
organisatorisch zu, vielleicht auch für die neunten und
achten. Dann werden meist die auslaufenden Schulen
verlagert in andere ältere Gebäude, weil das bisherige schöne für die
neue Schule gebraucht wird. Zuerst wandern die guten Lehrkräfte ab und lassen
sich zu gesicherten Schulen versetzen, nach und nach auch alle anderen. Zuletzt
ist es nicht mehr vertretbar, den Schulbetrieb noch für ein oder zwei Klassen
aufrechtzuerhalten. Und Abschlußklassen müssen sich
- während ihrer Vorbereitungen auf die nunmehr zum Teil landesweiten Prüfungen
– auf andere Orte und andere Lehrkräfte einstellen. Solche Erfahrungen gibt
es, denn schon manche Schulen wurden bisher
zugunsten von neuen Gesamtschulen geschlossen.
Es zählt
allein der Elternwille von Grundschuleltern! Wenn die Stimmenzahl für die neue Schule bei der
Befragung nicht ausreicht, kann „hochgerechnet“ werden. Das
heißt, die Zahl wird erweitert, als ob alle betroffenen Grundschuleltern sich
an der Abstimmung beteiligt und im gleichen Prozentanteil wie die Abstimmenden für
die neue Schule gestimmt hätten. Darin liegt ein Zwang, Frau Ministerin!
Eltern, die sich an der Fragebogenaktion nicht beteiligen, sind mit hoher
Wahrscheinlichkeit keine Befürworter einer neuen Gesamtschule oder
Sekundarschule!
Was
sollten Grundschuleltern bei so folgenreicher Entscheidung wissen?
Welche
Schultypen sind möglich?
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Hauptschule
Die Hauptschule fördert Kinder, die mehr praktisch
als theoretisch interessiert sind, denen die Tätigkeiten mit dem Kopf weniger
liegen, die deshalb die Menge des Unterrichtsstoffes in der Grundschule nur mühsam und langsam aufnehmen. In der Hauptschule sind die Lernschritte kleiner, die
Lernwege anschaulicher, die Lerninhalte praktischer. Dort leben Kinder
auf.
Sie erleben nicht mehr täglich, daß andere viel schneller sind und mehr wissen. Sie haben hier Lernerfolge, die ihnen in der
Grundschule meist versagt blieben. Sie gewinnen Selbstvertrauen und Lernfreude. Die Hauptschule bietet
Schutz. Mehr
... |
Realschule
In die Realschule gehen Kinder aus allen
Bevölkerungsgruppen, denen das Lernen im
Kopf nicht gerade schwerfällt, aber die darin nicht ihre vorrangigen Ziele sehen.
Die Realschule
steht in der Mitte zwischen Hauptschule und Gymnasium. Sie ist
die erfolgreichste Schulform in
NRW,
denn 96 % ihrer Schülerinnen und Schüler verlassen sie
mit dem Mittleren Abschluß, davon die Hälfte mit der Berechtigung zum
Übergang in eine gymnasiale Oberstufe. Rund 30 % nutzen diese Berechtigung und wechseln, überwiegend an Gymnasien oder
Berufskollegs. |
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Gesamtschule
Die Gesamtschule ist eine Schule für alle Kinder
und führt die Klassen 5-10 und 11-13. In ihr sind in den Klassen 5-10 die
Bildungsgänge von Hauptschule, Realschule und Gymnasium verschmolzen (integriert).
Sie ist mindestens vierzügig. In den Klassen 5 und 6 werden
alle Kinder gemeinsam unterrichtet. Ab Klasse 7 gibt es für
leichter lernende Schüler Erweiterungskurse in Mathematik und Englisch,
ab Klasse 8 oder 9 in Deutsch und ab Klasse 9 in Physik oder Chemie.
In den Klassen 11-13 gelten die Regeln für das Gymnasium.
Mehr . .
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Sekundarschule
Die Sekundarschule ist eine neu eingeführte dreizügige
Schule, die alle Kinder in den Klassen 5 und 6 gemeinsam unterrichtet, in
den Klassen 7 bis 10 gemeinsam oder nach Abschlußerwartungen getrennt
unterrichten kann. Sie soll auch gymnasiale Standards bieten. Erfahrungen
gibt es noch nicht. Bei überwiegend gemeinsamem Unterricht sind kaum
bessere Ergebnisse zu erwarten als bei den Gesamtschulen. Mehr
… |
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Gymnasium
Das Gymnasium ist eine Schule für die Klassen 5
bis 12. Das Unterrichtsprogramm bietet sehr viel Unterrichtsstoff für das
kognitive Lernen mit dem Kopf.
Es ist angelegt auf 8 Schuljahre mit dem
Ziel, die Allgemeine Hochschulreife
zu vermitteln. Das bedeutet, es sollen die Grundlagen an Wissen
und Kompetenzen geschaffen werden, studierfähig zu werden und an
Universitäten und anderen Hochschulen weiter lernen zu können und zu
wollen. |
Ergebnisse von
wissenschaftlichen Leistungsvergleichen
gleich
begabter Schüler am Ende von Klasse 10:
Hauptschule - Gesamtschule:
Die Gesamtschüler erreichen keinen höheren Wissensstand als die Hauptschüler.
Realschule - Gesamtschule:
Die Realschüler erreichen z.B. in Mathematik einen Wissensvorsprung von
etwa 2 Schuljahren.
Gymnasium - Gesamtschule:
Der Leistungsvorsprung der Gymnasiasten in Mathematik beträgt mehr als 2 Schuljahre. |
Welches
sind die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale der Schulen?
Alle Kinder sind verschieden, alle haben Fähigkeiten und Lernwillen, aber Maß
und Richtung sind verschieden. Lernbereitschaft und Interessen können
handwerklicher oder wissenschaftlicher Art sein, kaufmännischer oder sozialer,
künstlerischer oder technischer Art.
Hauptschulen,
Realschulen und Gymnasien gehen getrennt auf wichtige Verschiedenheiten ein.
Sie sind jedoch keine „Schubladen“, in die Kinder ein
für allemal einsortiert würden. Keine Schule ist in NRW eine Sackgasse.
Alle bieten am Ende der Klasse 10 sämtliche in NRW möglichen Abschlüsse. Wenn
in einem anderen Schultyp eine bessere Förderung zu erwarten ist, ist ein
Schulwechsel möglich, muß sogar mit schulischen Hilfen begleitet werden.
In
Gesamtschulen und Sekundarschulen steht das längere gemeinsame Lernen im
Vordergrund. Freunde
und Spielkameraden können dort in einer Schule zusammen bleiben – ohne Rücksicht
auf ihre Verschiedenheit. Das ist ein häufiger Wunsch. Die Erfüllung muß
jedoch nach Erfahrungen und wissenschaftlichen Untersuchungen mit geringeren
Lernerfolgen erkauft werden. Nach den Plänen von Bildungspolitikern sollen in
leistungsgemischten Lerngruppen alle Kinder
bestmöglich gefördert werden. Nur: in der Realität des Schullalltags
ist dieses Ziel nicht erreichbar. Die Lehrkräfte sind überfordert, wenn sie für
jede Schülerlernuntergruppe unterschiedliche Aufgaben stellen sollen, und die
Schüler sind überfordert, wenn sie
sich individuell aus vorhandenen Unterrichtsmaterialien diejenigen heraussuchen
sollen, die sie weiterbringen. Mitschüler helfen zwar, aber sie tun das nicht
ständig. Längeres gemeinsames Lernen unterfordert die leistungsstärkeren Schülerinnen
und Schüler und lähmt ihren Lerneifer. Es hilft den lernschwächeren kaum,
weil sie dauernd an ihre Lerngrenzen gestoßen werden und deshalb auch ihre
Lernlust leidet. Die geringeren Lernerfolge des „länger gemeinsam Lernens“
haben Vergleichsuntersuchungen erwiesen. Mehr…
Die nachgewiesenen Nachteile des längeren
gemeinsamen Lernens in der Schulpraxis werden den Grundschuleltern nicht
mitgeteilt, nur die geplanten Vorteile. Halbwahrheiten sind keine Wahrheiten
– sie sind eine amtliche
Beeinflussung der Eltern, Frau Ministerin!
Wie
können zur Auflösung bestimmte Schulen noch gerettet werden?
Wenig
Anmeldungen für die neue Schule
Eltern, denen daran liegt, daß ihr Kind nach seinen Lernmöglichkeiten gefördert
wird, melden nicht an der neuen Schule an. Wird die Mindestzahl von Anmeldungen
aus dem Gemeindegebiet (an Gesamtschulen 100, an Sekundarschulen 75) nicht
erreicht, wird die neue Schule nicht eingerichtet. Wahrscheinlich leben die zur
Schließung bestimmten Schulen zunächst weiter und nehmen Anmeldungen für die
Klasse 5 an. Wenn die Anmeldezahlen
aber zu gering bleiben, kommen auch Zusammenlegungen mit Schulen des gleichen
Typs in Nachbargemeinden in Betracht.
Bürgerbegehren und Bürgerentscheid
Nach der Gemeindeordnung für NRW können Bürger unter bestimmten Bedingungen
Ratsentscheidungen kippen. Für Ratsmitglieder sind oft Prestigefragen und
finanzielle Regelungen wichtiger als die bestmögliche Bildung der Kinder. Auch
hier nimmt die Landesregierung
Einfluß: Für die Schüler an Gesamtschulen und an Sekundarschulen in
integrierter Form gibt es höhere Landeszuschüsse als für Hauptschüler,
Realschüler und Gymnasiasten! Die Gelder fließen in bessere Gebäude und
bessere Ausstattungen – Dinge, die ins Auge fallen! Den Eltern sollte jedoch
die bestmögliche Bildung am wichtigsten sein!
Voraussetzungen für ein
erfolgreiches Bürgervorgehen sind:
Ø
das Einhalten der Frist nach
den entsprechenden Ratsbeschlüssen,
Ø
das Beachten der Formalien für
den Antrag und eine ausreichende Zahl von Unterschriften für das Bürgerbegehren
und
Ø
eine ausreichende Zahl von
Stimmen beim anschließenden Bürgerentscheid.
Januar 2012 – Regine Schwarzhoff /
Dr. jur. Gisela Friesecke
Kritik des Deutschen Philologenverbandes
"So groß war der Lehrermangel noch nie"
Zu Beginn des neuen Schuljahres in einzelnen Bundesländern hat der Deutsche
Philologenverband vor einem dramatischen Lehrermangel gewarnt. So groß sei der
Mangel in Deutschland noch nie gewesen, sagte der Verbandsvorsitzende Heinz
Peter Meidinger. Nach Berechnungen des Verbandes fehlen bis zu 45.000 Lehrer.
Meidinger forderte deshalb, auf pensionierte Pädagogen zurückzugreifen.
Laut dem Lehrerverband fehlen allein in den Bereichen Naturwissenschaften und
Mathematik bis zu 30.000 Lehrer. So hätten beispielsweise die 300 staatlichen
Gymnasien in Bayern 460 Mathematiklehrer für das Schuljahr angefordert,
bekommen hätten sie aber nur 180. Vor allem in diesen Fächern sei es
"jetzt zwingend notwendig, dass mehr Pensionäre unterrichten", sagte
Meidinger. Bereits im vergangenen Jahr waren nach Schätzungen des Verbandes bis
zu 10.000 Lehrer an den Schulen im Einsatz, die eigentlich schon in den
Ruhestand versetzt worden waren.
Tagesschau Video siehe
http://www.tagesschau.de/inland/lehrermangel104.html
Emsdetten
– Erfurt – Winnenden – Warum?
Wie kommt der Krieg in die
Köpfe - und in die Herzen?
Erschüttert
und entsetzt stehen wir vor schrecklichen Gewalttaten wie der jetzt von
Winnenden. Wir können uns kaum vorstellen, was die Opfer, ihre Familien und
ihre Freunde durchgemacht haben und noch durchmachen. Mit ihnen trauern wir.
Wie
kann es zu solcher seelischen Verödung bei einem so jungen Menschen, zu
derartiger Geringschätzung des Lebens kommen, des fremden wie des eigenen? –
Diese Frage stellen sich Mütter, Väter, Erzieher, Lehrer, Psychologen, Sozialpädagogen,
alle, die mit Kindern und Heranwachsenden zu tun haben. Auch wenn wir die
Hintergründe der Tat nur erahnen: es muß sich etwas ändern, und zwar
schnell!
Daß
solche Taten immer auch mit gewalthaltigen Computerspielen in Verbindung
gebracht werden, kommt nicht von ungefähr – bei allen bekannten Tätern
spielten sie eine wesentliche Rolle, auch wenn sie sicher nur einen Teil der
vielfältigen Ursachen darstellen. Counterstrike & Co sind eigens dazu
entwickelt worden, die Tötungshemmung amerikanischer Soldaten gezielt zu senken
und abzubauen. Und so was „spielen“ unsere Kinder! Und so was wird immer
wieder öffentlich verharmlost und Bedenken dagegen als Panikmache dargestellt.
Sogar die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), eine Bundesbehörde,
bezieht nicht Stellung gegen die Gefahren solcher Spiele, sondern verharmlost
sie auf unverantwortliche Weise in ihrer Veröffentlichung „Computerspiele(r)
verstehen“ von Anfang 2008. Auf unsere Beschwerde darüber beim
Bundesinnenministerium im Oktober 2008 erhielten wir die lapidare Antwort, die
einen hätten diese und die anderen jene Sicht auf die Dinge, und dem müsse man
Rechnung tragen.
Politiker,
zeigt Mut! Setzt endlich Grenzen und helft damit verunsicherten Eltern und
Erziehern!
Regine Schwarzhoff, 15. März 2009
Checkliste
zur
Beurteilung von Computerspielen
Folgende Fragen helfen ihnen, ein Computerspiel selbst zu
beurteilen. Wenn Sie mehrere Fragen mit "Ja" beantworten
müssen, dann überlegen Sie genau, was Ihr Kind bei diesem Spiel lernen
wird. |
1.
Kommen in dem Spiel Personen oder Wesen vor, die andere
entwürdigend behandeln?
▪
die anderen ihre Rechte nehmen oder sie aus ihrem Zuhause
verjagen?
▪
die anderen ihr Eigentum rauben oder ihr Zuhause zerstören?
2.
Werden in dem Spiel Personen oder Wesen
▪
bedroht und in große Angst versetzt?
▪
absichtlich Schmerzen zugefügt?
▪
gefoltert oder mit Folter bedroht?
▪
Gliedmassen abgehackt?
▪
stranguliert oder wird ihnen das Genick gebrochen?
▪
durch Waffen verletzt?
▪
durch gezielte Kopfschuss getötet oder durch Bomben zerfetzt?
3.
Gibt es in dem Spiel noch andere Beispiele von
unmenschlichen und grausamen Handlungen? Werden solche Handlungen
▪
als Erfolg bewertet?
▪
als Spaß dargestellt?
▪
mit Anerkennung belohnt?
|
4.
Fehlen in dem Spiel deutliche und realistische Hinweise auf
das Unrecht der grausamen Taten?
▪
auf das Leiden der Personen, denen etwas Grausames angetan wird?
▪
auf Konsequenzen, mit denen die Täter zur Verantwortung gezogen
werden?
5.
Fehlen in dem Spiel gewaltfreie Lösungsmöglichkeiten?
▪
Fehlen Anregungen für Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und
soziale Verantwortung?
▪
Fehlen Beispiele, bei denen das Verhindern von
Gewalt als Leistung anerkannt wird?
6.
Wäre Ihr Kind bei diesem Computerspiel selbst die Person,
die anderen etwas Bösartiges und Grausames antut und damit Erfolg hat?
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- (02 01) 26 83 26
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