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SCHULBUCHPREIS 2001:
"ERZIEHEN
LERNEN - WAS ELTERN UND ERZIEHER WISSEN SOLLTEN"
Im
Dezember 2001 wurde in Bielefeld das Buch von Christa Meves "Erziehen
lernen - was Eltern und Erzieher wissen sollten" mit dem Deutschen
Schulbuchpreis ausgezeichnet. Mit diesem Preis leistete der Verein "Lernen
für die Deutsche und Europäische Zukunft (LDEZ)" einen wichtigen Beitrag
zum "Bündnis für Erziehung".
In ihrer Rede beim Festakt ließ Christa Meves die Geschichte des Buches
lebendig werden. Es ist nicht neu, es stammt aus dem Jahr 1970 und war dazu
gedacht, im Unterricht der Abgangsklassen der Schulen künftigen Eltern und
Erziehern einige pädagogische Grundgegebenheiten mit auf den Weg zu geben.
Verlegt im Bayerischen Schulbuchverlag war es für das Schulfach
"Erziehungskunde" bestimmt. Aufgebaut auf einem christlichen
Menschenbild und den Erfahrungen
der Praxis, sollte das Büchlein eine Hilfe sein gegen den "stürmischen
ideologischen Wind, der ab 1968 zu blasen begann und der sich anschickte, das
ausgezeichnete Wissen in der wissenschaftlichen Pädagogik leichtfertig vom
Tisch zu fegen. ... Und es entstand
auch auf dem Boden der wachsenden Besorgnis um die Demontage der Familie und den
daraus vorhersehbar verheerenden Folgen".
Das Schulfach ist sogar in Bayern längst abgeschafft, das Buch aber ist heute -
neu verlegt im Resch-Verlag - vielleicht wichtiger als damals. Denn inzwischen
haben die Wirkungen dieser Ideologischen Pädagogik für viele Kinder zu einem
Erziehungsnotstand geführt. Dem Verein LDEZ
ist sehr zu danken, daß er dieses Buch auszeichnete und es damit in
aktuelle Aufmerksamkeit rückte.
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