Welche weiterführende Schule ist
richtig für mein Kind ?
Liebe Eltern
keine Schule führt in eine Sackgasse!
Neuerdings
erleichterte Übergangsmöglichkeiten zwischen Hauptschulen, Realschulen und
Gymnasien sichern jedem Kind die passende Schullaufbahn. Beraten Sie sich mit
der Schule Ihres Kindes und entscheiden Sie dann für die Schule, die den zur
Zeit feststellbaren Fähigkeiten Ihres Kindes am besten entspricht. Wir helfen
Ihnen dabei. Und Ihr Kind wird es Ihnen später danken!
Ihr Elternverein Nordrhein-Westfalen e. V.
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Wir verwenden weiterhin die klassische Rechtschreibung. Für Schülerinnen und Schüler wird zur Entlastung der Texte nur
die Bezeichnung Schüler verwendet.
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Elternrechte
- Hauptschule - Realschule
- Schulformwechsel - Gymnasium
- Gesamtschule - Schulwahl
Hauptschule,
Realschule, Gymnasium oder Gesamtschule?
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Welche
Rechte haben Eltern ?
In der Regel können Eltern die weiterführende Schule für Ihr
Kind frei wählen.
Mit dem Halbjahrszeugnis im 4. Schuljahr gibt die Grundschule den
Eltern eine Empfehlung für Hauptschule, Realschule oder Gymnasium. Bei
Zweifeln kann auch noch eine eingeschränkte Empfehlung für eine weitere
Schule hinzugefügt werden. Außerdem ist die Gesamtschule zu benennen.
Vorher muß die Schule den Eltern ein Beratungsgespräch angeboten haben.
Wollen Eltern ihr Kind auf eine Realschule oder ein Gymnasium
schicken, ohne daß eine Empfehlung dafür gegeben wurde, muß ihr Kind
sich einem 3-tägigen Prognoseunterricht stellen. Bei Nichtbestehen ist
der Weg in die gewünschte Schule zunächst verschlossen. Im Frühjahr
2008 verlief der Prognoseunterricht für 36,5 % der Prüflinge
erfolgreich, so daß sie in die gewünschte Schule wechseln konnten. |
Hauptschule
Die Hauptschule ist eine Schule für die Klassen 5-10 (= 5.
bis 10. Schuljahr).
Verstärkt unterrichtet werden mit meist 4 Stunden wöchentlich ab
Klasse 5 Deutsch, Mathematik und Englisch. In den Klassen 7-9 werden
Mathematik und Englisch auf 2 Anspruchsebenen (Grundkurse und Leistungskurse)
unterrichtet. In das Unterrichtsprogramm gehört
auch ein großer Teil praktischen Unterrichtsstoffes. Es gibt ab Klasse 7
den Lernbereich Arbeitslehre mit Technik, Wirtschaft, Hauswirtschaft. Dieser
kann nach Wahl der Schüler um 2 Stunden wöchentlich erweitert werden
(Wahlpflichtbereich). Hinzu
kommen Betriebspraktika, das erste üblicherweise in Klasse 8 und ein
Kontrastpraktikum in einem anderen Betrieb in Klasse 10. Außerdem gibt es
Projekte zur Berufswahlvorbereitung.
Erfolgreiche Hauptschüler erwerben
-
am Ende der Klasse 9 den Hauptschulabschluß,
-
am Ende der Klasse 10 nach einem Abschlußverfahren mit zentraler
Prüfung den Hauptschulabschluß nach Klasse 10 oder den
-
Mittleren Abschluß (Fachoberschulreife) oder den
-
Mittleren
Abschluß mit Qualifikation zum Übergang in eine gymnasiale
Oberstufe
Zum Hauptschulabschluß nach Klasse 10 führt das 10.Schuljahr
Typ A. Es hat seinen Schwerpunkt in Naturwissenschaften und Arbeitslehre und
verbessert die Voraussetzungen für den Beginn einer Lehre in Handel, Handwerk
oder Industrie.
Zum Mittleren Abschluß nach Klasse 10 führt das 10. Schuljahr
Typ B. Es bietet zusätzliche Förderung in Deutsch, Mathematik und
Englisch. Die Versetzung in den Typ B ist an bestimmte Schulleistungen gebunden:
u
erfolgreiche
Teilnahme ab Klasse 7 an einem Erweiterungskurs in Englisch oder Mathematik
u
und
z.B. Note " befriedigend" in Deutsch, Englisch und
Mathematik und "gut" in 2 weiteren Fächern.
Die
Hauptschule ist eine vollwertige weiterführende Schule.
Der Unterricht ist weitgehend anschaulich und handlungsorientiert und
geht vom Lebenspraktischen aus. Die Besonderheit der Schule liegt in den
Schwerpunkten Naturwissenschaften und Arbeitslehre. Sie verbindet die
Vermittlung einer grundlegenden allgemeinen Bildung mit der Hinführung zur
Wirtschafts- und Arbeitswelt, ohne den Weg zum Abitur zu versperren.
Realschule
Auch
die Realschule ist eine Schule für die Klassen 5-10.
Sie
führt Englisch in Klasse 5 fort und nimmt in Klasse 6 eine zweite
Fremdsprache hinzu, in der Regel Französisch. Die zweite Sprache ist im
ersten Jahr nicht versetzungswirksam und für den Realschulbildungsgang nicht
verpflichtend.
Ab
Klasse 7 kann nach Neigung und Begabung ein persönlicher Schwerpunkt aus
den Angeboten der Schule gewählt werden. Möglich sind folgende Schwerpunkte:
Fremdsprachen, Naturwissenschaften/Technik, Sozialwissenschaften und
Musik/Kunst. Für den Abschluß sind alle Schwerpunkte gleichwertig.
Ab
Klasse 8 besteht eine weitere Wahlmöglichkeit, u.a. für das Fach
Hauswirtschaft.
Erfolgreiche
Realschüler erwerben am Ende der Klasse 10 den Mittleren Abschluß (Fachoberschulreife),
der nach einem Abschlußverfahren mit zentraler Prüfung vergeben wird.
Er berechtigt zum Besuch des Berufskollegs mit Berufsfachschulen und
Fachoberschule.
Bei guten Noten gibt es den Mittleren Abschluß mit Qualifikation, der
zum Übergang in eine Gymnasiale Oberstufe berechtigt.
Der
Mittlere Abschluß öffnet auch den Weg in viele qualifizierte Ausbildungen in
Industrie, Handel und Gewerbe, Land- und Forstwirtschaft sowie für Berufe im
sozialen, pflegerischen, hauswirtschaftlichen und künstlerischen Bereich.
Die
Realschule vermittelt eine abgeschlossene erweiterte allgemeine Bildung, die
lebens- und zeitnah auf die Anforderungen der modernen Arbeits- und Berufswelt
ausgerichtet ist. Sie befähigt ihre Schüler zu Ausbildungen für
verantwortliche Stellen in kaufmännischen, technischen und technisch-künstlerischen
Bereichen sowie im Erziehungs- und Sozialwesen. Der Realschulabschluß gilt als
guter Schulabschluß und bescheinigt ein hohes Maß an schulischer und
beruflicher Anpassungsfähigkeit.
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Schulformwechsel
Die
Wahl von Hauptschule, Realschule oder Gymnasium für Klasse 5 ist nicht endgültig,
ist keine Entscheidung über den Schulabschluß und erst recht keine
Lebensentscheidung!
u
Wechsel in den Klassen 5-8
Die
Klassen 5 und 6 werden als Erprobungsstufe geführt. Zum Ende jeden
Schulhalbjahres muß die Schule feststellen, ob der Schüler in einer anderen
Schulform besser gefördert werden kann. Wenn dies der Fall ist, empfiehlt die
Schule den Eltern einen Schulformwechsel. Einen Wechsel von der Hauptschule zur
Realschule oder von der Realschule zum Gymnasium soll die Schule zu empfehlen,
wenn der betreffende Schüler in den Fächern mit Klassenarbeiten einen Notendurchschnitt
von 2,0 erreichte.
Ab
Klasse 7 kann eine solche Empfehlung nach dem Notendurchschnitt nur noch zum
Ende eines Schuljahres ausgesprochen werden.
Schulformwechsler
haben Anspruch auf eine zusätzliche individuelle Förderung.
u
Wechsel nach Klasse 10
Hauptschule
und Realschule bieten am Ende der
Klasse 10 alle in NRW möglichen Schulabschlüsse an:
t
Hauptschulabschluß nach Klasse 10
t
Mittlerer Abschluß (Fachoberschulreife)
t
Mittlerer Abschluß mit Qualifikation, der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen
Oberstufe, wenn die Noten in allen Fächern mindestens "befriedigend"
sind.
Alle
diese Abschlüsse werden nach einem Abschlußverfahren mit einem zentralen Prüfungsteil
erworben. Bei befriedigenden Noten im Mittleren Abschluß ist der Weg zum Abitur
offen.
|
Gymnasium
Das
Gymnasium ist neuerdings eine Schule für die Klassen 5-12 und vermittelt
eine vertiefte allgemeine Bildung.
Für
alle Gymnasien gilt für die Klassen 5-9 die gleiche
Rahmenstundentafel. Die Schulen können jedoch in ihrem Schulprogramm
bestimmte Schwerpunkte festlegen. So können sie entscheiden, ob sie schon
in Klasse 5 neben Englisch eine zweite moderne Fremdsprache oder Latein einführen
oder erst in Klasse 6. Eine zweite Fremdsprache ist für alle Schüler verpflichtend.
Der
Wahlpflichtunterricht beginnt in Klasse 8. Zu diesem Zeitpunkt können die Schüler
zwischen einer 3. Fremdsprache und anderen Angeboten der Schule aus dem
Lernbereich Naturwissenschaften, den Fächern Ernährungslehre, Informatik,
Politik/Wirtschaft, Technik oder Kombinationen unterrichteter Fächer wählen.
In
den Klassen 5-9 bietet das Unterrichtsprogramm des Gymnasiums viel
theoretischen Unterrichtsstoff und ist angelegt auf ein Weiterlernen in der
gymnasialen Oberstufe.
Die
gymnasiale Oberstufe umfaßt die Klassen 10-12.In diesen Klassen
wird der Unterricht in Kursen erteilt, die einen festgeschriebenen
Pflichtbereich und einen Wahlbereich zur Bildung persönlicher Schwerpunkte
umfassen.
Den
Regelabschluß des Gymnasiums bildet das Abitur, das mit Ergebnissen
in den Klassen 11 und 12 und zentralen Prüfungen erworben
wird. Es eröffnet den Weg an die Universitäten und Hochschulen.
Das
Gymnasium vermittelt in seinem 8-jährigen
Bildungsgang die Grundlagen für jedes Hochschulstudium.
Gesamtschule
Die
Gesamtschule ist eine Schule für die Klassen 5-10 und für die Klassen
11-13. In den Klassen 5-10 sind die Bildungsgänge von Hauptschule,
Realschule und Gymnasium verschmolzen (integriert).
In
den Klassen 5 und 6 bleiben die Schüler aller
Begabungen zusammen. Über kürzere Zeiten
werden wechselnde kleine Lerngruppen von verschieden begabten Kindern
gebildet, um Unterschiede im Lernstand zu überbrücken.
In
Klasse 5 wird Englisch fortgeführt. In Klasse 6
kann
als Wahlpflichtfach eine zweite Fremdsprache gewählt werden oder
Naturwissenschaften oder Arbeitslehre. In Klasse 8 kommt ein weiterer
Wahlpflichtbereich hinzu, indem nochmals die zweite oder eine dritte
Fremdsprache gewählt werden kann.
Ab
Klasse 7 werden die Schüler in einigen Fächern - zunächst in Englisch und
Mathematik - nach ihren Leistungen verschiedenen Kursen zugeteilt: Grundkursen
oder Erweiterungskursen mit zusätzlichen Anforderungen (E-Kurse).
Die Entscheidung über die Aufnahme in einen E-Kurs liegt nicht bei den
Eltern, sondern ausschließlich bei
der Klassenkonferenz der Lehrkräfte. Diese kann zum Ende eines Schuljahres
nachträgliche Aufstiege in E-Kurse gestatten wie auch Abstiege aus den E-Kursen
anordnen. Ab Klasse 8 oder Klasse 9 werden auch in Deutsch E-Kurse eingerichtet,
ab Klasse 9 dazu in Physik oder Chemie. Der erfolgreiche Besuch von E-Kursen
ist neben den Noten in Klasse 10 und in den zentralen Prüfungen maßgebend dafür,
welchen Abschluß ein Schüler am Ende von Klasse 10 erreicht. Voraussetzung
für den Mittleren Abschluß sind 2 erfolgreiche E-Kurse, für die zusätzliche
Berechtigung zum Eintritt in die gymnasiale Oberstufe sind es 3.
Der
Unterricht in den Klassen 11-13 der Gesamtschule folgt den Regeln für die
gymnasiale Oberstufe.
Die
Gesamtschulen legen Wert auf das gemeinsame Lernen von Schülern verschiedener
Begabungen und erwarten gegenseitige Förderung.
|
Eltern sollten bedenken:
u
Gesamtschulen sind sehr verschieden.
u
Gesamtschulen haben in der Regel mindestens 112 Schüler je
Jahrgang. Sie sind immer große Schulen. Das begünstigt Unüberschaubarkeit
und damit Disziplinlosigkeit und Aggressivität.
u
Die Aufteilung in viele Kurse beeinträchtigt den Zusammenhalt der
Schüler und erschwert das soziale Lernen.
u
Wegen der verschiedenen Begabungen und Leistungsstände sind die
Kinder viel ihrem eigenen Lernwillen überlassen, da eine individuelle
gezielte pädagogische Betreuung aller im Schulalltag oft an Grenzen der
Machbarkeit stößt.
u
Erfahrungsgemäß und durch Studien belegt werden leistungsschwächere Schüler nicht besser
gefördert als an den herkömmlichen Schulen. Überschaubare Hauptschulen
bieten ihnen dagegen Geborgenheit und Schutz zur Entwicklung von
Selbstvertrauen und Lernbereitschaft.
u
Vergleichsuntersuchungen des Max-Planck-Instituts für
Bildungsforschung in NRW Mitte der 90er Jahre haben gezeigt, daß im
Durchschnitt die Lernleistungen von Realschülern und Gymnasiasten in
Klasse 10 besser sind als die Lernleistungen gleichbegabter
Gesamtschüler. In Mathematik betrug der Unterschied zwei Jahre und mehr.
Der Erfolg neuerer Maßnahmen wie Qualitätsanalyse der Schulen,
Lernstandserhebungen und zentrale Prüfungen bleibt abzuwarten. Zur Zeit
läßt sich im Durchschnitt ein Aufholen der Gesamtschulen bei Noten und
Abschlüssen noch nicht feststellen.
u Erfahrungen von Gesamtschullehrern sind zu finden unter: Gesamtschullehrer
berichten
|
Gedanken zur Wahl der Schule
|
Zu Lernerfolgen tragen bei:
u
Anteilnahme der Eltern oder nahestehender Erwachsener am
schulischen Geschehen und Anerkennung erzielter Lernerfolge,
u
Zustimmung der Familie zum Lernen, auch wenn damit Forderungen nach
Rücksichtnahme und Verzicht auf Freizeitunternehmen verbunden sind,
u
Verständnis und Hilfsbereitschaft bei Lernproblemen, die z.B.
durch Krankheit des Kindes entstehen können,
u
Bereitschaft von Schülern und Eltern zu Kontakt mit den Lehrkräften,
u
Nachschlagemöglichkeiten durch Internet oder Lexika daheim oder in
einer gut erreichbaren Bücherei,
u
ruhiger, gut beleuchteter Arbeitsplatz,
u
ausreichender Schlaf,
u
Bewegung, möglichst an frischer Luft
u
und ein Hobby als Ausgleich.
|
Was
sollen Eltern bei der Schulwahl berücksichtigen?
Es
kommt nicht darauf an, die "beste" Schule auszusuchen, sondern die für
das einzelne Kind geeignetste Schule
zu finden, die ihm am besten ermöglicht, seine Anlagen und Fähigkeiten
zu entfalten.
Jeder
junge Mensch braucht als Quelle der Kraft den Lernerfolg. Wen man ständig überfordert,
dem versagt man den Lernerfolg und den lähmt man in seiner Lernbereitschaft.
|
Für
die Entscheidung wichtig sind:
u
Leistungsstand
in der Grundschule
u
Einstellung
des jungen Menschen
u
Bereitschaft zum Lernen
u
Bereitschaft, sich einer Sache zu widmen, ohne daß besondere
eigene Interessen angesprochen sind,
u
Bereitschaft, nicht vorschnell aufzugeben, wenn sich Erwartungen
nicht erfüllen oder Schwierigkeiten einstellen.
u
Fähigkeiten
u
selbständig zu arbeiten
(In der Grundschule ist für viele Eltern Mithilfe bei den
Hausaufgaben möglich. Auch wird
oftmals Lernstoff eingeübt. Das kann das Bild der Leistungsfähigkeit des
Kindes für den Lehrer bei der Empfehlung für die weiterführende Schule
verfälschen.),
u
Tatsachen und Gedanken zu ordnen,
sinnvoll zu gliedern und in Beziehung zu bringen,
u
Lernstoff nicht nur formal aufzunehmen und wiederzugeben, sondern
selbständig damit weiter zu arbeiten
und
u
ein ausreichender und verfügbarer Wortschatz.
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Nicht wenige Eltern mißverstehen ihre Rechte bei der Schulwahl.
Sie muten ihrem Kind zu, "es mit dem Gymnasium zu
versuchen". Eltern sollten nicht aus "Prestigegründen"
entscheiden, sie sollten ihre eigenen Wünsche zurückstellen.
Wählen Sie für Ihr Kind die Schule, die seinen im Zeitpunkt der
Entscheidung erkennbaren Fähigkeiten am besten entspricht. Diese Schule wird
seine Lernbereitschaft stärken. Lernbereitschaft ermöglicht Anpassung und
Aufstieg in einer sich wandelnden Arbeits- und Berufswelt - Lernverdrossenheit
steht beidem entgegen.
Noch Fragen?
Wir antworten:
20. Auflage 2008
Verantwortlich: R.Schwarzhoff, Dr. G.Friesecke
Elternverein Nordrhein-Westfalen e. V.
Schinkelstraße 70 . 45136 Essen
Tel. (0201) 26 83 26
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