Projekttage / -wochen

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PROJEKTTAGE, PROJEKTWOCHEN - NICHT ALLES IST ERLAUBT!

Zur "Gestaltung des Schullebens" gehören nach Auffassung der heute Verantwortlichen Projekttage oder Projektwochen an allen Schulen. Generelle Regelungen für derartige Projekte bestehen nicht, Grenzen sind also nicht festgelegt. Daran hat wohl die Ministerin für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit bei ihrer landesweiten Akzeptanzkampagne für homosexuelle Lebensweisen gedacht, die unter dem Motto steht: "Andersrum ist nicht verkehrt, Lesben und Schwule in NRW". Als Austragungsort schlug die Ministerin auch Schulprojektwochen vor. Der Presseinformation mit diesem Vorschlag vom 25. 2.1999 folgte ein Schreiben des Ministeriums vom 3. August 1999 an alle Gemeinden, Städte und Kreise, die Landschaftsverbände und den Regionalverband Ruhr. Darin wird um Unterstützung der Kampagne gebeten.

Gegen die Einbeziehung von Schulen mit ihren Projekttagen oder -wochen in die Akzeptanzkampagne können Eltern sich zur Wehr setzen. "Das Grundgesetz schreibt für die schulische Sexualerziehung das Ziel vor: Förderung von Ehe und Familie. Daneben ist kein Platz für Homosexualität als gleichwertiges Ziel schulischer Erziehung, erst recht nicht, wenn man weiß, dass in der Pubertät entsprechende Prägungen möglich sind" (Elternbrief Nr. 98, März 1999 S. 1 ff., mit näheren Begründungen).

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Stand: 22. Januar 2007